Hi!

> > Wenn Du beides versteckst, ist das genau dann schluessig, wenn
> > die Zahl der Scans zurueckgeht.

> Aber wir versuchen Dir doch zu erklaeren, dass die Scans eh nix bringen

Es kann ja sein, dass die Scans nichts bringen -- damit habe ich aber
noch nicht dafuer gesorgt, dass es keine geben wird 8-)

> und dass das absolut keinen Unterschied macht, ob Du was versteckst,
> oder nicht.

Meine Frage war, ob eine Zufallsverteilung in der Adressvergabe
Sinn macht -- und ich bat um Meinungen 8-) Die habe ich jetzt 8-)

Wenn ich Gert's Hinweise auf die Verfahren richtig verstehe,
passiert das bei dyn-Adressvergabe innerhalb des /64 sowieso. QED 8-)

> > Allerdings ist das kaum messbar, denn: ein ISP mit linearer Adressvergabe,
> > einer mit zufaellig, da gibt's so viel, das dazu reinspielt,
> > dass kaum belastbare Kennzahlen rauskommen werden.
> Den Satz verstehe ich nicht. Das aendert nichts an der Tatsache, wie
> ineffizient stumpfe Scans sind. Und das scannende Script-Kiddie weiss
> doch a priori gar nicht, wie die Adressen in dem Subnetz vergeben sind,
> das es scant.

Wenn das script-kiddie linear scanned, und >95% der ISPs ungefaehr
linear vergeben, dann hat das script-kiddie Erfolg und wird weiter scannen.

> > Wenn ein Kunde im LAN ::1 usw vergibt, kann ich ihn nicht hindern,
> > empfehlen wuerde ich's trotzdem nicht.
> Wenn die entsprechenden Server aber vernuenftig gesichert sind, dann
> spricht absolut nichts gegen die Vergabe. Abgesehen davon: wenn die
> Dinger im DNS stehen, verstehe ich Deine Argumentation sowieso nicht.

Nicht alle Server stehen so im DNS, dass script-kiddie sie findet.
Zonentransfers erlauben wir nicht.

> > Haengt an der Kundenstruktur, aber ich kann einer Kleinfirma nicht
> > erklaeren, dass sie einen DHCPv6 Server braucht, der irgendwohin
> > mitlogged, damit sie wissen, wer's war, wenn was Boeses(tm) passiert.
> Wo haben Gert oder ich geschrieben, dass der Kunde einen DHCPv6-Server
> braucht?

Wenn der Kunde ein /48 bekommt, dahinter seinen NAT (oder
no-NAT)-Router haengt, und dann in seine(n) Ethernetzen Adressen
vergibt: Sein Problem. Aber selbst da sind die User genervt,
wenn eine Buechse wild wird (z.B. wg. Wurm), die Anbindung
killt, und niemand weiss, welche Buechse es ist -- und
der Kunde dann uns fragt...

[Nicht unsere Anbindung, nicht unser Router, aber der Kunde
fragt trotzdem uns...]

> Und wie soll das moeglich sein, dass er "mitloggt", ob
> Missbrauch geschieht?

Wie es moeglich ist, haengt von den oertlichen Gegebenheiten ab,
der Grund ist meist sowas wie Wurmbefall.

> Der DHCPv6-Server weiss doch nur ueber Leases
> Bescheid. Du fragtest nach Adress-Vergabe. Die kannst Du als ISP bis
> dahin machen, wo der Kunden-Router anfaengt.

In der Theorie sind wir nur bis zum Router zustaendig. Wenn's
aber nicht tut, wird der Kunde in der Praxis uns fragen.

> > Die haben schon Probleme mit Steckdosen, arg viel komplizierter
> > darf's nicht werden.
> Da bieten sich doch RAs wunderbar an. Die von Dir vorgeschlagene
> statische Vergabe ist doch dagegen fuer einen solchen Kunden ein kaum
> zumutbarer Aufwand.

Komisch, bisher war's immer andersrum 8-)

> > Deine These: Scans wird es sowieso nicht geben, weil es sich nicht lohnt.
> Das hat Gert so nicht gesagt. Geben wird's die moeglicherweise, aber viel
> rumkommen wird dabei nichts.

Das war ja fuer Script-Kiddies immer der Anlass fuer "try harder" 8-)

> > Meine These: Scans wird es weiterhin geben, weil die Kunden mit ::1 usw
> > anfangen.

> Dann bringt's auch nichts, Adressen zu verschleiern, oder? Das wird
> niemanden daran hindern, trotzdem bei Dir zu scannen.

Nein, aber vielleicht scanned er dann bei jemand anderem, weil
er dort mehr findet 8-)

-- 
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