Branleb schrieb:
> Hallo,
> 
> Am 13.10.2013 08:55, schrieb Sebi:
> > Am 12. Oktober 2013 23:50 schrieb Yuri <[email protected]>:
> >> Wie waer's, wenn die, die hier fuer die Quote sind, bei der naechsten
> >> *MV einfach jede[r] einen weiblichen JuPi ermutigen, sich zur Wahl zu
> >> stellen, anstatt selbst zu kandidieren?
> >
> 
> Wenn ich das mache wirklich, haftet derjenigen Person sofort der Makel
> an, ich wolle eine*n Nachfolger*in installieren. Am besten noch eine*n,
> die ich kontrolliere. Geil, oder?

Das ist eine Unterstellung, die von einem ziemlich negativen Menschenbild 
ausgeht. Ich habe lieber einen Vorstand, der kompetente Nachfolger vorschlägt, 
als eine Quote, die zu vernachlässige Merkmale einer Person in den Mittelpunkt 
stellt.

> Mache ich natürlich trotzdem. Natürlich rede ich mit Menschen, von denen
> ich den Eidnruck habe, dass sie eine Rolle im nächsten BuVO spielen
> können. Aber direkt. Weil ich diese Menschen im BuVo drin haben will,
> weil ich es ihnen echt zutraue. Und ja, die Mehrheit davon ist bisher
> weiblich gewesen. Nur ist das halt kein sicheres Erfolgsrezept.

Willst du damit sagen, dass das sichere Erfolgsrezept die Quote und nur die 
Quote ist?

Sind keine andere Konzepte denkbar? Muss es die Quote sein?

Kurzum: Dein präferierter Nachfolger kann ein transsexuelles Eichhörnchen sein, 
dann hätte ich kein Problem wenn du ihn vorschlägst. Ich habe aber etwas gegen 
eine Quote für transsexuelle Eichhörnchen.

> Anmerkung nebenbei: Die Idee hinter den meisten Quotenkonzepten
> (zumindest denen, die ich für annährend sinnvol erachte), ist dass durch
> die priorisierte Vergabe eine gewissen Quote von Plätzen an Frauen*
> diese zur Kandidatur ermutigt werden sollen.

Ich finde es unschön, wenn eine Person nur aufgrund ihres Geschlechts zu einem 
Posten ermutigt wird.
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