Ich Zerpflücke mal die letzten paar von Pauls Beiträgen.... :-)
> > Ich finde, das driftet dann in eine andere Diskussion ab - bezahlte
> > Vorstandsposten Ja/Nein.
> Daher ist diese Diskussion durchaus Teil dieser Debatte und wir müssen sie
> führen, sie ist augenscheinlich dringender denn je.
Wenn ich deine Mails richtig interpretiere, bist du dafür, Vorstandsposten asap
zu bezahlen, richtig? Ich denke, da sind wir auf einer Linie (außer vielleicht
bei der Dringlichkeit des "asap"), und ich denke, im groben und ganzen würde
das auch auf einem BPT durchgehen.
> > Ja, die stehen auf einer Liste von Personen, die man bezahlen kann,
> > allerdings reichen a) die finanziellen Mittel der Partei noch lange nicht
> > und b) stehen auf der Liste über dem BuVo noch so einige Personengruppen,
> > die ich vorher bezahlen würde: BGS, Presse, IT etc.
> Augenscheinlich ist die Aufwandsentschädigung für Bundesvorstände derzeit
> notwendiger, da akut benötigt. Auch wenn IT, Presse und Verwaltung extrem
> belastet sind ist dort die Situation noch nicht so eskaliert wie bei
> Johannes wo der Aufruf zum Spenden für sein "BGE" schon da ist. Warum also
> würdest du diese Stellen eher bezahlen?
Generell bin ich dafür, sowohl gewählte als auch ungewählte Verwaltungsposten
innerhalb der Partei zu bezahlen. Die Partei hat aktuell allerdings nicht
wirklich die Mittel, /irgendwen/ zu bezahlen. Und wir haben eine Bundestagswahl
vor uns, also besser wird es nicht unbedingt. Ich sehe allerdings größeren
Bedarf nach bezahlten Stellen außerhalb der Vorstände, wirklich belegen kann
ich das nicht. Ich kann allerdings auch dein "Eskalationsargument" nicht
wirklich anerkennen. Als einziges Argument würde ich noch anführen können, dass
ich denke dass es unumstrittener ist, ungewählte Verwaltungsposten zu bezahlen.
Aber das kann man sehen wie man will, und man muss sich irgendwann mal
entscheiden.
> Ja. Wenn eine Aufwandsentschädigung für Bundesvorstände in der Partei
> durchgesetz werden soll, damit diese unabhängig von anderen Einkommen ihrer
> Tätigkeit nachgehen können müssen von der Partei die entsprechenden Mittel
> aufgetrieben werden. Das ist u.a. die Aufgabe der Vorstände
> (Beitragserinnerungen, fundraising.....)
Öhm, was treibt Johannes Ponader denn da grade? Genau, Fundraising! Er treibt
Spenden ein! Gut, die gehen nicht den Umweg über die Partei (spart
Verwaltungsaufwand/-kosten, kostet Parteienfinanzierung, ist vielleicht ein
rechtlich fragwürdiger Geldfluss, kann man drüber streiten...), aber alles, was
er nicht zum Aufstocken seines schwankenden Einkommens braucht, geht an die
Partei. Und ich denke, dass das Geld, was er dadurch generiert, nicht unbedingt
ohne diese Aktion in der Partei landen würde. imho win-win für Johannes und die
Partei.
> Schon der letzte Brief hat gezeigt dass das keine schlechte PR war. Zum
> einen hat es vielen Leuten gezeigt dass es in der Piratenbewegung auch eine
> klare andere Sicht gibt, noch viel wichtiger war aber dass endlich breite
> Diskussionen zu dem Thema angestoßen wurden. Zudem gab es gerade im Bezug
> auf Wahlkämpfe die klare Aussage dass der Brief eher positiv war.
Die Diskussion, ob und wie wir in die Meinungsbildung der Partei eingreifen
wollen, sollte wo anders geführt werden. Bisher bin ich ganz zufrieden, auch
wenn ich denke, dass wir als Verein zwar sticheln sollten, aber dabei
Neutralität wahren sollten, Diskussionen nur anstoßen sollten, ohne eine
Position einzunehmen (es sei denn es gibt nur eine praktikable Position - wie
beim letzten offenen Brief). Wie gesagt - andere Diskussion.
> > Und zusätzlich ist das ganze noch ne hübsche Aktion, die gerne von Medien
> > aufgegriffen werden kann, womit u.a. die Idee des BGE weiter verbreitet
> > wird.
> NEIN es ist NICHTS was auch nur ANNÄHERND mit dem BGE zu tun hat.
100% Zustimmung. mal ein wenig direkter formulieren:
[PR-Modus] Aber das lässt sich medial so schön ausschlachten [/PR-Modus]
*hüstel*
Grüße,
rootie
--
/"\ Junge Piraten aktive Mailingliste
\ / Globale Themen der Jungen Piraten
X
/ \ https://ucp.junge-piraten.de/