Am 17.08.2012 um 22:35 schrieb rootie <[email protected]>:

> Ich Zerpflücke mal die letzten paar von Pauls Beiträgen.... :-)
> 
>>> Ich finde, das driftet dann in eine andere Diskussion ab - bezahlte
>>> Vorstandsposten Ja/Nein.
>> Daher ist diese Diskussion durchaus Teil dieser Debatte und wir müssen sie
>> führen, sie ist augenscheinlich dringender denn je.
> 
> Wenn ich deine Mails richtig interpretiere, bist du dafür, Vorstandsposten 
> asap zu bezahlen, richtig? Ich denke, da sind wir auf einer Linie (außer 
> vielleicht bei der Dringlichkeit des "asap"), und ich denke, im groben und 
> ganzen würde das auch auf einem BPT durchgehen.
> 
> 
> 
>>> Ja, die stehen auf einer Liste von Personen, die man bezahlen kann,
>>> allerdings reichen a) die finanziellen Mittel der Partei noch lange nicht
>>> und b) stehen auf der Liste über dem BuVo noch so einige Personengruppen,
>>> die ich vorher bezahlen würde: BGS, Presse, IT etc.
>> Augenscheinlich ist die Aufwandsentschädigung für Bundesvorstände derzeit
>> notwendiger, da akut benötigt. Auch wenn IT, Presse und Verwaltung extrem
>> belastet sind ist dort die Situation noch nicht so eskaliert wie bei
>> Johannes wo der Aufruf zum Spenden für sein "BGE" schon da ist. Warum also
>> würdest du diese Stellen eher bezahlen?
> 
> Generell bin ich dafür, sowohl gewählte als auch ungewählte Verwaltungsposten 
> innerhalb der Partei zu bezahlen. Die Partei hat aktuell allerdings nicht 
> wirklich die Mittel, /irgendwen/ zu bezahlen. Und wir haben eine 
> Bundestagswahl vor uns, also besser wird es nicht unbedingt. Ich sehe 
> allerdings größeren Bedarf nach bezahlten Stellen außerhalb der Vorstände, 
> wirklich belegen kann ich das nicht. Ich kann allerdings auch dein 
> "Eskalationsargument" nicht wirklich anerkennen. Als einziges Argument würde 
> ich noch anführen können, dass ich denke dass es unumstrittener ist, 
> ungewählte Verwaltungsposten zu bezahlen. Aber das kann man sehen wie man 
> will, und man muss sich irgendwann mal entscheiden.
> 
> 
> 
>> Ja. Wenn eine Aufwandsentschädigung für Bundesvorstände in der Partei
>> durchgesetz werden soll, damit diese unabhängig von anderen Einkommen ihrer
>> Tätigkeit nachgehen können müssen von der Partei die entsprechenden Mittel
>> aufgetrieben werden. Das ist u.a. die Aufgabe der Vorstände
>> (Beitragserinnerungen, fundraising.....)
> 
> Öhm, was treibt Johannes Ponader denn da grade? Genau, Fundraising! Er treibt 
> Spenden ein! Gut, die gehen nicht den Umweg über die Partei (spart 
> Verwaltungsaufwand/-kosten, kostet Parteienfinanzierung, ist vielleicht ein 
> rechtlich fragwürdiger Geldfluss, kann man drüber streiten...), aber alles, 
> was er nicht zum Aufstocken seines schwankenden Einkommens braucht, geht an 
> die Partei. Und ich denke, dass das Geld, was er dadurch generiert, nicht 
> unbedingt ohne diese Aktion in der Partei landen würde. imho win-win für 
> Johannes und die Partei.
> 
Nein, das große Problem ist das er eben kein fundraising betreibt, sondern 
ausschließlich Geld für sich einsammelt. Eine größer angelegte 
Spendenaufruf-Aktion, um die Vorstandsmitglieder von den Einnahmen bezahlen zu 
können, wäre zum einen öffentlichkeitswirksam deutlich vorteilhafter, und würde 
zum anderen vorraussichtlich auch mehr Geld einbringen.
> 
>> Schon der letzte Brief hat gezeigt dass das keine schlechte PR war. Zum
>> einen hat es vielen Leuten gezeigt dass es in der Piratenbewegung auch eine
>> klare andere Sicht gibt, noch viel wichtiger war aber dass endlich breite
>> Diskussionen zu dem Thema angestoßen wurden. Zudem gab es gerade im Bezug
>> auf Wahlkämpfe die klare Aussage dass der Brief eher positiv war.
> 
> Die Diskussion, ob und wie wir in die Meinungsbildung der Partei eingreifen 
> wollen, sollte wo anders geführt werden. Bisher bin ich ganz zufrieden, auch 
> wenn ich denke, dass wir als Verein zwar sticheln sollten, aber dabei 
> Neutralität wahren sollten, Diskussionen nur anstoßen sollten, ohne eine 
> Position einzunehmen (es sei denn es gibt nur eine praktikable Position - wie 
> beim letzten offenen Brief). Wie gesagt - andere Diskussion.
> 
> 
> 
>>> Und zusätzlich ist das ganze noch ne hübsche Aktion, die gerne von Medien
>>> aufgegriffen werden kann, womit u.a. die Idee des BGE weiter verbreitet
>>> wird.
>> NEIN es ist NICHTS was auch nur ANNÄHERND mit dem BGE zu tun hat. 
> 
> 100% Zustimmung. mal ein wenig direkter formulieren:
> [PR-Modus] Aber das lässt sich medial so schön ausschlachten [/PR-Modus] 
> *hüstel*
> 
> 
> 
> Grüße,
> 
> rootie
> -- 
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Grundsätzlich fände ich die Aktion gut, von mir ein +1 für die Idee
Lg Blumenkind 
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