Johannes A. Bodwing schrieb:

> Deshalb verstehe ich es nicht, dass OOo nicht längst dabei ist eine Art
> Bestandsaufnahme zu machen, um das Projekt an die heutigen und künftigen
> Bedingungen optimaler anzupassen.
> 
Wurde doch gemacht, Johannes,
und die Gründung der Document Foundation initiert.

Das Ergebnis, so wie es sich z.Zt. darstellt, ist, dass es zwei Produkte
gibt, nämlich OpenOffice.org und LibreOffice, das souverän von der
Document Foundation herausgegeben wird, solange diese die hierzu
notwendige Unterstützung erhält.

Die weitere Entwicklung ist absehbar: Beide Produkte werden sich
auseinander entwickeln und, sofern sie nicht auf unterschiedliche
Zielgruppen fokussiert werden, miteinander Konkurrieren. Da auf mittlere
Sicht sich auch die API auseinander entwickeln wird, wird es jeweils
eigene Extensions-Biotope geben. Marketing, Lokalisierung, Support,
Dokumentation und QA werden, trotz möglicher Beteiligung Einzelner an
beiden Projekten zwangsläufig ebenfalls mehr oder weniger getrennte Wege
gehen.

Auch eine Bestandsaufnahme der durch die Gründung der Document
Foundation entstandenen Situation wurde versucht und ist möglicherweise
noch im Gange.

Bis jetzt wurde aber wohl noch nichts gefunden, was in der Lage gewesen
wäre, die vorbeschriebene Entwicklung in eine andere Bahn zu lenken.

Ich bin daher z.Zt. mit meinem "Latein am Ende" und warte auf Alois
Hingerl aka Engel Aloisius ;-).

Gruß
Michael

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