On 10/22/10 14:51, Alexander Fritz wrote:
Diesen Abschnitt habe ich jetzt in der "registrymodifications.xcu"
gefunden, nachdem ich die Standardschriftart auf Arial gestellt habe:

[..]oor:path="/org.openoffice.Office.Writer/DefaultFont"><prop
oor:name="Standard"
oor:op="fuse"><value>Arial</value></prop></item><item[...]

Nur finde ich jetzt weder in der "main.xcd" noch in der "writer.xcd"
einen vergleichbaren Eintrag um in diese Beispiel die Standardschrift zu
definieren. Aber das müsste ich doch, wenn ich nicht völlig falsch
liege, dort zu finden sein. Ich finde wohl Einträge mit "DefaultFont" in
der "main.xcd", aber keinen Valuewert, den ich entsprechend anpassen
kann, oder eben eine Liste mit verschieden Schrifarten. Was ich der
Gestalt jedoch zur Ersetzungstabelle für Schriften zählen müssen...

Die Property /org.openoffice.Office.Writer/DefaultFont/Standard hat in OOo wohl keinen Default-Wert (d. h. der Default-Wert ist nil). Deshalb findet man in main.xcd die Definition der Property (aus officecfg/registry/schema/org/openoffice/Office/Writer.xcs), aber kein Setzen eines Wertes (den es eben auch in officecfg/registry/data/org/openoffice/Office/Writer.xcu nicht gibt). Will man direkt in main.xcd herumfrickeln (wovon ich abrate -- Extensions sind besser), muss man dort also unter dem Knoten <oor:component-data oor:name="Writer" oor:package="org.openoffice.Office"> einen Knoten für die DefaultFont-Group und die entspr. Property einhängen.

Ein weiteres Problem ist, zumindest bei mir, ich bekomme die XCD Dateien
immer nur bis zur Zeile 40 in diversen Editoren als XML korrekt
angezeigt. Danach sammelt sich alles in einer Zeile.
Hast du vielleicht eine (Windows) Tool, mit dem ich das Ganze zumindest
einigermaßen leserlich darstellt?

Wg. <xsl:strip-space elements="*"/> in solenv/bin/packregistry.xslt enthalten die .xcd-Dateien keinen unnötigen Whitespace, insbes. also auch keine Zeilenumbrüche. Haben sich schon mehr Leute drüber beklagt (kann man ja vielleicht mal ändern, hält andererseits aber vielleicht auch davon ab, da dran rumzufrickeln...). Emacs kann damit umgehen, spezielle XML-Editoren (die den Infoset statt der physikalischen Form darstellen) wahrscheinl. auch.

-Stephan

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