Bernhard Schmidt schrieb:
> Hallo Allerseits,
> 
> nachdem die Liste jetzt wieder zum Leben erwacht ist kann mir vielleicht
> einer bei einem Problem helfen. In meiner Jugend habe ich es für eine
> sinnvolle Idee gehalten Netzsegmente, in denen zwar IPv6-fähige Rechner
> (Server) angebunden sind aber nicht alle IPv6-Adressen erhalten sollen
> (und wenn dann statisch konfigurierte, kein stateless autoconfig) mit
> 
> interface Vlan123
>  ipv6 nd prefix default no-autoconfig
> 
> zu konfigurieren (das setzt das Auto-Flag in der Prefix-Information auf
> 0). Die Systeme erhalten damit zwar eine Default-Route, aber keine
> Adresse. Wer IPv6 benutzen will holt sich eine Adresse und kann sofort
> loslegen.
> 

Ich würde nicht an den RAs herumschrauben. Eine  Route ohne IP-Adresse
ergibt für mich keinen Sinn, auch wenn die Route über link-local
Adressen geht.

Stattdessen, würde ich bei den betroffen statisch zu konfigurierenden
die Autokonfiguration abschalten.

/etc/sysctl.conf
net.ipv6.conf.eth0.autoconf = 0

bzw. cat/echo    /proc/sys/net/ipv6/conf/eth0/autoconf

und IP-Adress und Route statisch konfigurieren.

bzgl. DHCPv6 kann ich leider nichts sagen.


Thomas




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Thomas Schäfer (Systemverwaltung)
Ludwig-Maximilians-Universität
Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung
Oettingenstr. 67 80538 München ☎ +49/89/2180-9706  ℻ +49/89/2180-9701
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