Benedikt Stockebrand wrote: >> Die dafür zuständige Reihenfolge der Adressen in einem getaddrinfo() >> scheint abhängig zu sein von der Kernelversion und/oder der glibc. > ja, und Linux bietet bisher meines Wissens keine Unterstützung, wie > man die Reihenfolge der Adressen bestimmt; RFC 3484 ist noch nicht > implementiert.
Mein Ubuntu verhält sich (mit lokal gebautem 2.6.19.1) aber definitiv so, dass IPv4-Adressen präferiert werden wenn keine globale IPv6-Adresse konfiguriert ist. SLES10 nicht. Ich weiss noch nicht ob das am Kernel oder glibc liegt, mal ausprobieren. > Ich sehe es aber generell so: Wenn Du nur einen Router hast und > Adressen schon von Hand vergibst, dann sollte es doch auch ohne > fundamentale Probleme möglich sein, den Router als Default gleich mit > einzutragen. Ja, schon. Interessant wird es aber, wenn ich meine Systeme per DHCPv6 konfigurieren will. Dann _muss_ ich RA benutzen um den Systemen eine Default-Route mitzugeben. Dann bekommen aber alle IPv6-fähigen Systeme im Subnetz eine Default-Route, aber nur die die auch DHCPv6-Client spielen bekommen eine globale Adresse. Alle anderen rennen eventuell in den Timeout. Gruß, Bernhard -- Bernhard Schmidt Netzplanung / IPv6 Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Boltzmannstr. 1 D-85748 Garching bei Muenchen Tel: +49 89 35831-7885 Raum I.2.071 [EMAIL PROTECTED] _______________________________________________ ipv6 mailing list [email protected] http://listserv.uni-muenster.de/mailman/listinfo/ipv6
