Moin Gert und Liste,

Gert Doering <[EMAIL PROTECTED]> writes:

> [IPv6 im Studentenwohnheim]
>
> "Jedem Student sein eigenes VLAN, und Ruhe is'" *duck*

kein Grund zum ducken, das ist sicherlich das, was man anstreben
sollte.  Nur weil IPv4 für solche Ansätze zu knapp an Adressen ist,
muss man ja den gleichen Irrsin mit den riesigen Subnetzen, muss man
ja den gleichen Mist nicht auch mit IPv6 so machen.

Ich habe vor einer Weile mal in einem ähnlichen Zusammenhang mit einem
eher billigen aber immerhin 802.1q-fähigen Switch und einem
Linux-Rechner mit der VLAN-Konfiguration rumgespielt.  Keine Ahnung,
wie weit das auch über Laborbedingungen hinaus skaliert, aber
grundsätzlich kann man damit viele Kleinst-Subnetze bauen.  Es wird
nur unter Linux mit den vielen VLANs irgendwann etwas
unübersichtlich.

> (... was natuerlich bei einer bestehenden IPv4-Infrastruktur nicht so 
> einfach ist - aber kanonisch ist *das* die Antwort.  Saubere Trennung
> unterschiedlicher Parteien auf Layer3, dann isses voellig egal, was fuer
> eine Host-ID sich der Rechner diese Woche gibt).

Damit wird es allerdings wirklich etwas unterhaltsamer, obwohl ich
vermute, dass man zur Not mit Hostrouten zum gewünschten Ergebnis
kommen kann.


Viele Grüße,

    Benedikt

PS: Der Call for Papers ist immer noch in Arbeit.  Ist ja schlimmer,
    als eine Bewerbung schreiben...

-- 
Benedikt Stockebrand, Dipl.-Inform.   http://www.benedikt-stockebrand.de/

  "IPv6 in Practice---A Unixer's Guide to the Next Generation Internet"
   (Springer, ca. 410 pages, hardcover) now internationally available.
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