Hallo,

um auch was was zum thema wohnheim zu sagen: jedem studenten wird eine feste IPv4, ein login und ein password zugeteilt. der student baut von seinem rechner eine ssh verbindung zu einem "loginserver" auf. solange die ssh session steht wird die firewall fuer diese IP + zugehoerige MAC aufgemacht. bietet keine 100% sicherheit, aber die meisten angriffe gegen das system lassen sich in einem geswitchtem netz doch relativ gut auf einen nutzer zurueckfuehren. und ein hohes entdeckungsrisko schreckt ab ;-)

ist sicher nichts, was irgend einem standard entspricht, aber es funktioniert. wenn man kein privacy verwendet ist das sicher auf ipv6 erweiterbar.

auch wenn das hier schon abgeleht wurde, ich wuerde eine solche oder eine vpn-loesung bevorzugen. man kann ja den wohnheim-internen verkehr offen lassen und nur die rausgehenden sachen filtern, damit hat man die funkstrecke auch nicht doppelt belastet.


cu
Uwe

On Mon, 19 Feb 2007, Bernhard Schmidt wrote:

Date: Mon, 19 Feb 2007 14:28:53 +0100
From: Bernhard Schmidt <[EMAIL PROTECTED]>
To: Christian Strauf <[EMAIL PROTECTED]>
Cc: [email protected]
Subject: Re: [JOIN-IPv6] Verhalten bei RA-Messages mit

Christian Strauf schrieb:

Privacy-Extension deaktiviert wird (wie geht das eigentlich bei Vista?),

Wie meines Wissens bei XP SP2 auch

netsh interface ipv6 set privacy state=disabled

bei Vista kommt aber noch dazu, dass auch bei der dauerhaften Adresse der Interface Identifier nicht nach EUI-64 gebildet, sondern bei der Installation zufällig generiert wird (d.h. dauerhafte Adresse und Link-Local entsprechen nicht der EUI-64 Bildungsvorschrift und haben mit der MAC-Adresse nix mehr zu tun). Kann deaktiviert werden mit

netsh interface ipv6 set global randomizeidentifiers=disabled

Ansonsten danke für die ganzen Ideen. VPN-Concentrator oder PPPoE scheiden für uns in den Wohnheimen erstmal aus. Wir haben viele Wohnheime die nur über eine dünne Leitung (Richtfunk, WLAN) angebunden sind und einen signifikanten Anteil an internem Verkehr haben, diesen zweimal über die Außenanbindung zu einem zentralen VPN-Concentrator zu schicken macht die Leitung dicht, dezentrale Systeme in jedem Wohnheim können/wollen wir nicht betreiben.

VLANs sind eine nette Idee, aber hier braucht man entsprechend leistungsfähiges Equipment. Idealfall wäre etwas wie Cisco Catalyst 3560 mit Routed Ports als Edge-Switch, aber das hat mit der Realität nicht viel zu tun (3Com SuperStack, HP 25xx oder 26xx). Die Edge-Switches auf L2 und nen zentralen Router auf L3 wäre auch eine Möglichkeit, das wird bei Linux aber schnell unübersichtlich und ein Cisco-"Router" mit entsprechend Bumms dahinter ist teuer.

ND-Watch wäre die Minimallösung, hat halt das kleine Problem dass nicht zentral gepollt werden kann (mangels sauberer Unterstützung in SNMP), dezentral ist es wieder aufwändig das zu betreiben.

Wie sieht es bei euch mit der Zuständigkeit für die Wohnheime aus? Bei uns bekommen die Wohnheime einen Port und entsprechend IP-Adressen, das Setup im Wohnheim ist Sache des Studentenwerks. Wir können uns daher leider nicht einmischen und einfach mal IPv6 in einem Wohnheim aktivieren.

Bernhard
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ipv6 mailing list
[email protected]
http://listserv.uni-muenster.de/mailman/listinfo/ipv6
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