Am Montag, 9. März 2009 13:08:52 schrieb Matthias Deutscher:
> Das war einfach zu merken (mit höherer Ebene wird der Strich breiter)

Voraussetzung für dieses Argument ist aber das Denken in Ebenen, was in der 
Regel nicht passiert. Vielmehr ist die Betätigung des Modifiers ein 
Automatismus – man denkt darüber nicht nach.

------------
Als Musiker gebe ich ein Beispiel (darf gerne beim Lesen übersprungen werden)
Das mittlere Ventil (einer Trompete, eines Hornes, einer Tuba, … – es ist 
überall das gleiche) erniedrigt einen angeblasenen Oberton um einen 
Halbtonschritt, das erste um einen Ganztonschritt, das dritte um eine kleine 
Terz. Bei Transpositionen liest man außerdem z.B. den Ton c, spielt (also 
greift)  den Ton b, damit der Ton f erklingt.
Dennoch lernt dies kein Anfänger und es ist weder hilfreich noch sinnvoll, in 
solchen Kategorien zu denken, um ein guter Musiker zu werden.
Stattdessen sind die Bewegungen der Finger ebenso automatisiert wie die 
Bewegungen von Füßen und Händen beim Fahren eines Autos, ohne dass man 
darüber nachdenken muss.
------------

Aufgrund der Ähnlichen Lage und Handbewegung habe ich den deutschen und den 
englischen Gedankenstrich stets verwechselt – auch bei › und » passiert dies.
Da man letztere jedoch gut unterscheiden kann, ist dies wenig tragisch.
Bei den Strichen habe ich durch die räumliche Trennung ein hohes Maß an 
Sicherheit gewonnen, was das Tippen mit der Neo deutlich vereinfacht hat.


Ich schlage darum vor, die Ebene 3 der Strichtaste bewusst leer zu lassen.
Dies mindert die Fehlerquote (insbesondere bei Anfängern). Bei Bedarf kann 
dieser freie Platz nach individuellen Gesichtspunkten (en-dash für 
Matthias D. oder echtes Minuszeichen für Nora) belegt werden.


Gruß,
Pascal

-- 
GPG-Schlüssel-ID: 0xC237D6DE
Fingerabdruck: 14ED FAFD 0273 F505 8FD0 F7B8 E8A0 03EB C237 D6DE

Attachment: signature.asc
Description: This is a digitally signed message part.

Antwort per Email an