Am Mittwoch, 25. März 2009 10:18:06 schrieb Dennis Heidsiek:
> ist die Idee ja
> grade »implizit sinnvolle« Klammern zu setzen

Das heißt, er interpretiert W^3β als W³ᵝ
Aber wenn ich W³β haben will, dann muss ich W^3{β} schreiben? Mindestens muss 
ein Zeichen zwischen 3 und β eingegeben werden, um dem Computer zu zeigen, 
dass der Exponent zu Ende ist.

> TeX wurde ursprünglich für ASCII erschaffen und nicht 
> für Unicode; deshalb finde ich solche Vorschläge interessant. 

Die Idee, Unicode für Formeln zu benutzen, finde auch ich interessant – 
zugleich ist es die Idee, die z.B. Arno umsetzen will. Nach meinem 
Verständnis ist sein Ziel eine Art Neo2LaTeX, so dass aus einem für Menschen 
leicht lesbarem Quellcode ein sauberer LaTeX-Code erzeugt wird.

Ich selbst arbeite gerne mit Lyx und habe angefangen, direkte Ersetzungen zu 
verwenden – das verlangt aber das bereits einmal besprochene und als kritisch 
empfundene Verwenden unterschiedlicher Compose-Dateien.
Der Vortel ist, dass man z.B. direkt 2⋅e eingeben und auf ein \cdot verzichten 
kann.


Gruß,
Pascal

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