Dennis Heidsiek wrote:
> Hallo Pascal,
> Pascal Hauck schrieb am 25.03.2009 10:56 Uhr:
>> Das heißt, er interpretiert W^3β als W³ᵝ
>> Aber wenn ich W³β haben will, dann muss ich W^3{β} schreiben?
>
> Ich würde hier eher W^3 β oder direkt W³ β schreiben (ein Leerzeichen
> beendet ein Super/Subscript).
>
>> Die Idee, Unicode für Formeln zu benutzen, finde auch ich interessant
>> – zugleich ist es die Idee, die z.B. Arno umsetzen will. Nach meinem
>> Verständnis ist sein Ziel eine Art Neo2LaTeX, so dass aus einem für
>> Menschen leicht lesbarem Quellcode ein sauberer LaTeX-Code erzeugt wird.
>
> Ja, ich halte Arnos Alttex¹ auch für eine sehr gute und – grade im
> Zusammenspiel mit Neo – reizvolle Idee. Es ist doch etwas frustrierend,
> zwar ∫ und ∀ auf der Tastatur zu haben, aber im »normalen« TeX dann doch
> wieder \int und \forall schreiben zu müssen.Wow… es hat sich doch jemand mein Paket angesehen. Das motiviert mich doch ein wenig, mich wieder daran zu setzen… Ein Konstrukt, das die Eingabe a^23 als a²³ ausgibt, ist übrigens in TeX prinzipiell möglich. In alttex ist eine versuchsweise Implementierung (Stichwort „Lazy underscript and superscript“). > Aber hier hoffe ich auch > noch auf ein Fortschreiten des Paketes unicode-math. Will Robertson hat unicode-math momentan auf Eis gelegt, da er sich mit expl3 beschäftigt – um eine ordentliche Sprache für die Implementierung von unicode-math zu haben. Leider gibt es zu wenig so fähige Leute, die so aufgeschlossen gegenüber ganz neuen Eingaben sind :( >> Ich selbst arbeite gerne mit Lyx und habe angefangen, direkte >> Ersetzungen zu verwenden – das verlangt aber das bereits einmal >> besprochene und als kritisch empfundene Verwenden unterschiedlicher >> Compose-Dateien. >> Der Vorteil ist, dass man z.B. direkt 2⋅e eingeben und auf ein \cdot >> verzichten kann. >> > > Schön :-). \catcode`\⋅=\active \let⋅\cdot Damit geht’s. Umständlich, aber für den Hausgebrauch ausreichend ;) Gruſs Arno
signature.asc
Description: OpenPGP digital signature
