Hallo allerseits,
Pascal Hauck schrieb am 31.03.2009 11:15 Uhr:
Ich habe meine ursprüngliche Abneigung gegen Anglizismen mittlerweile Stark zurückgefahren, wirkt die Umdeutschung oder Eindeutschung bestehender englischer Ausdrücke häufig doch mehr als künstlich.
Da ist schon was wahres dran, »Internetz« statt »Internet« will mir auch nicht so richtig über die Zunge gehen. Aber Erik hat ja auch von den /unnötigen/ Anglizismen gesprochen. Und die Information im Bahnhof muss nun wirklich nicht »Service Point« heißen. Ich sage nur ¡Come in and find out!
Und mit etwas Ironie: Zum Glück gibt es noch rein-deutsche Begriffe wie das Handy, auch wenn ich doch ins Grübeln komme, wenn ich – wie kürzlich wieder geschehen – Händy oder gar Händi lese.
Also so falsch fände ich die Schreibweise mit ä eigentlich gar nicht. Wie Du selbst herausgestellt hast, haben wir Deutsche dieses Wort erfunden, also könnten wir es eigentlich auch »eingedeutscht« schreiben. Einer der großen Vorteile des Deutschen ist es, dass man meistens so schreibt wie man spricht (und umgekehrt), und wir spechen das »Händy« nunmal wie »ä« in »Häresie« und nicht wie »a« in »Harke« aus. Es hat schon seinen Grund, warum in den USA Buchstabierwettbewerbe so beliebt sind ;-).
Viele Grüße, Dennis-ſ
