Hallo Herr Will,
> >dass der Distiller umständlich prüft, ob er mit den EPS-Daten
> >irgendetwas anstellen muss, nur um am Ende zu erkennen, dass
>
> der Distiller hat mit dem Erzeugen der PS-/tPS-Datei nichts
> zu tun.
Entschuldigung, ich meinte den Distiller-Druckertreiber (bzw. Druckertreiber
"Acrobat Distiller", wie er bei mir in der Druckerliste heißt).
> >Vielleicht ließe sich bei Transparenzen und ähnlichen
> PS-Spezialitäten
> >ein Unterschied finden.
>
> Transparenzen gibt es in PostScript nicht.
In EPS-Dateien wohl schon ("Illustrator 9 native and Illustrator 9 EPS files
let you use Illustrator 9 to inspect and adjust the flattening settings for
optimal output from all applications that can read and print these
formats.",
http://www.adobe.com/products/postscript/pdfs/TransHowToGuide1.pdf -- um die
"flattening settings" [deutsch wohl die
"Transparenz-Reduzierungseinstellungen"] noch sinnvoll verändern zu können,
müssen die "live"-Transparenzen noch vorhanden sein), und nach meinen
Recherchen können scheinbar selbst PS-Drucker mit Version 3015/3016 und
höher "live"-Transparenzen verarbeiten (als die noch "unreduzierten"
Transparenzen).
Damit könnten aber genau Transparenzen (und ähnliche Features, die EPS/PDF
zwar kennt, nicht aber der Drucker) das Problem für den
Distiller-Druckertreiber sein: Seit Acrobat Version 5 kann PDF
"live"-Transparenzen verarbeiten, also wird der Distiller-Druckertreiber bei
Ziel PDF-Datei diese aus den EPS-Dateien nicht entfernen. Soll der
Distiller-Druckertreiber jedoch eine "gewöhnliche" PostScript-Datei
schreiben, so untersucht er die EPS-Dateien auf mögliche Inkompatibilitäten
in Bezug auf die Ausgabe auf einem Drucker und würde gegebenenfalls die
EPS-Dateien entsprechend anpassen (und nicht einfach durchreichen). Dieser
Prüfprozess ist es, der zu den wesentlich verlängerten PS-Generierungszeiten
führt.
Um diese Theorie zu überprüfen, müsste also mal einer der listigen
Spezialisten, der die aktuellen Adobe Grafikprogramme hat, eine EPS-Datei
mit Transparenzen erstellen und diese via FM und Distiller-Druckertreiber
als PS-Datei drucken und als TPS-Datei via "Speichern unter" ausgeben
lassen. Diese beiden Dateien müssten Unterschiede zeigen -- im Gegensatz zu
den
> Befinden sich in der Ausgangsdatei transparente
> Bereiche, müssen diese von der Anwendung selbst
> vor dem Drucken in eine PS-Datei "flachgerechnet" werden.
Eben, aber nicht bei Ziel PDF-Datei.
> >Trotzdem unverständlich, denn der
> >Distiller-Druckertreiber weiß doch eh nicht, wofür die PS-Datei
> >tatsächlich gebraucht wird, weshalb also die potentiellen
> >Veränderungen?
>
> Welche Veränderungen meinen Sie?
Die bislang gesuchten (potentiellen) Veränderungen an der Ausgabedatei, die
die Ursache für die unterschiedlichen "Druck"-Zeiten sind, um die es in
diesem Thread geht. Und die vermute ich z.B. bei Transparenzen. -- Wenn in
der Quelle keine Transparenzen etc., dann auch keine Unterschiede in der
Ausgabedatei.
> >PS: Hat mal jemand mit einem neueren
> >Distiller-Druckertreiber als Version 5 getestet?
>
> Auf welche Versions-Nummer beziehen Sie sich?
> Distiller selbst oder Drucker-Treiber?
Egal, der Distiller-Druckertreiber (siehe oben) kam mit dem Distiller 5 und
beides mit FM 7.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Graubner
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