Hi Leute,
...
ich mische mich mal von einer anderen Seite aus ein; weniger in Bezug
auf ODF usw., sondern auf die grundlegende Darstellung von OOo;
denn meiner Ansicht nach wäre der Ansatz dort zu suchen, um auch
Standards durchzubringen; d.h., es geht womöglich erst mal weniger um
spezifische Dinge wie ODF, sondern darum, OOo allgemeiner bekannt zu
machen; eine Art "Verständnis" für OOo zu wecken;
was ich damit meine, evtl. kurz an Auszügen aus Wikipedia:
a) Microsoft Word (oft auch kurz MS Word oder Word genannt) ist ein
Textverarbeitungsprogramm der Firma Microsoft für die
Windows-Betriebssysteme und Mac OS.
b) OpenOffice.org ist ein freies Office-Paket, das aus einer Kombination
verschiedener Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Präsentation und zum Zeichnen besteht.
bei a) ist gleich klar: das ist ein Textverarbeitungsprogramm
bei b) müssen Unbedarfte erst mal klar bekommen, was ein Office-Paket
ist (weiß wirklich nicht jeder); und da OpenOffice bei b) nicht gleich
als Textverarbeitung erkennbar wird, fällt OOo gleich schon durchs
Raster; dann muß man noch weiter rätseln, denn es steht nirgendwo
explizit (wie z.B. bzgl. Word), daß OOo eindeutig ein
Textverarbeitungsprogramm ist/enthält; es besteht "lediglich" aus einer
Kombination versch. Programme, darunter auch eines zur Textverarbeitung;
aber ist das auch wirklich eine richtige Textverarbeitung?
ich weiß, das kommt jetzt evtl. etwas haarspalterisch rüber; aber ich
kriege draußen immer wieder mit, daß Leute OOo genau so sehen; in der
Art: "kann man damit auch richtige Texte schreiben, wie mit Word?"
meine Anregung:
1. Schritt: OOo klar positionieren, d.h. am Beispiel von b) oben etwa in
der Art: OpenOffice.org ist eine vollständige Textverarbeitung,
anwenderfreundlich ergänzt durch komplette Tabellenkalkulation,
Präsentation und Zeichnen ... usw.
2. Schritt: auf der Basis des Allgemeinen die spezifischen
Aspekte/Vorteile herausstellen (ODF etc);
hier wäre meiner Ansicht nach die PR-Abteilung gefordert, gezielt und
gut dosiert OOo in die Medien zu bringen; allerdings nicht als
technische Anleitung, sondern für Otto-Normalverbraucher verständlich;
denn es bringt in Bezug auf die Allgemeinheit der "Normal"-Nutzer wenig,
wenn OOo ständig in Heise u.ä.m. gebracht wird; notwendig wären Bild,
Stern, Freundin, Lokalzeitungen usw.;
und dann kriegt ihr auch ODF richtig unters Volk, und die können es dann
sogar nachvollziehen, worum es bei OOo, ODF usw. geht;
Gruß,
Johannes
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