Ahoi,

in der Diskussion um den offenen Brief an Kristina Schröder
http://nichtmeineministerin.de/ fiel uns auf, dass es etwas Uneinigkeit
über unsere Position zur Quote gibt. Das könnte auch daran liegen, dass
wir das Thema glaube ich noch nie im Detail auf einer BMV oder so
besprochen haben.

In unserem Leitbild findet sich der Absatz:

"Das Grund­prin­zip der Jun­gen Pira­ten ist die Tole­ranz gegen­über
Ande­ren. Es wird jeder so ange­nom­men, wie er ist – mit allen Ecken
und Kan­ten. Denn wir sind nicht für eine uni­forme Gesell­schaft,
son­dern wol­len freie, unab­hän­gige, auf­ge­klärte, tole­rante und
enga­gierte Jugend­li­che för­dern und unter­stüt­zen. Diese kön­nen in
uns fin­den, was sie suchen, und die Jun­gen Pira­ten zu dem machen, was
sie sind. Wir haben keine Quo­ten oder Rege­lun­gen in Bezug auf
Reli­gion, Geschlecht, Her­kunft oder Beruf und leh­nen diese strikt ab,
denn nur durch die Ein­ord­nung anhand sol­cher Merk­male kann
Dis­kri­mi­nie­rung über­haupt erst ent­ste­hen. Bei uns ist jeder
will­kom­men, der Spaß an Poli­tik und Lust hat, etwas zu verändern."

Das kann man so interpretieren, dass man Quoten bei den Jungen Piraten,
in der Piratenpartei, in der Politik oder überall ablehnt. Die
Bezugsebene ist nicht klar. Deutlich ist aber, dass unsere eigene
Organisationsform definitiv davon eingeschlossen ist - will sagen, wir
haben bei Vorstandswahlen keine Quote.

Wie stehen die JuPis aber zu einer Frauenquote in der Wirtschaft? Hierzu
würde ich gerne eure Meinungen hören.

Gruß,
Julia

-- 
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