Marko Moeller schrieb:

> Wobei man seine eigene Amtszeit eben auch selbst begrenzen kann.
>> Möglicherweise sieht sich das eine oder andere Community-Mitglied auch
>> veranlasst, selbst über eine Kandidatur nachzudenken, was weniger
>> naheliegend ist, wenn es Co-Leads gibt, deren Amtszeitende nicht
>> absehbar ist. Auch das täte der Community sicherlich gut.
>>
>> Es bliebe kein Co-Lead mehr im Amt, der dieses nur noch aus
>> Pflichtbewusstsein wahrnimmt, weil er keinen geeigneten Nachfolger
>> sieht. Dies tut nämlich weder dem Amtsinhaber noch der Community gut.
>>
>> Die Legitimation der Amtsinhaber wäre besser, denn es macht nach
>> längerer Amtsdauer durchaus einen Unterschied, ob man (immer)
>> wiedergewählt oder bloß noch nicht abgewählt wurde.
> Michael, ich bin mir nicht sicher, ob die letzten drei Absätze so von
> Dir gemeint sind, wie sie bei mir angekommen sind. Da ich selbst weiß,
> dass das geschriebene Wort manchmal völlig anders ankommt, als es
> gemeint ist (da es auch mir nicht immer gelingt das zu tun), nur so viel:
> 
> Mein Rücktritt stand für mich bereits vor Gründung der TDF fest und wäre
> auch ohne diese erfolgt, eben weil ich seinerzeit meine Amtszeit
> nicht ohne Grund begrenzt hatte.
> 
> Wenn der Mangel an aktiven Mitstreitern in verantwortlichen Positionen
> im deutschen OpenOffice.org Projekt tatsächlich eine Folge der langen
> (und in meinem Fall der durch Pflichtbewusstsein über die beabsichtigte
> Zeit dauernde) Amtszeit hervorgerufen wurde, dann denke ich dass es
> richtig war zurück zu treten und frage ich mich eigentlich, warum sich
> diese Situation seit unserem Rücktritt nicht verbessert hat.
>> Praktisch könnte man eine solche Regelung dadurch vorläufig einführen,
>> dass die Kandidaten und Gewählten von vornherein erklären, dass sie ihr
>> Amt nur vier bzw. zwei Jahre ausüben werden und dann eine Wahl
>> stattfinden wird (mit der Option einer erneuten Kandidatur).
> Das habe ich versucht. Vielleicht klappt es ja diesmal besser. ;-)


Also 1. Pflichtbewusstsein erachte ich als eine Tugend und ich rechne es
Dir hoch an. Das gilt auch für Dein jetziges Verhalten, nämlich Deine
Bereitschaft, bei der Wahl eines neuen Co-Leads Deinen Part zu übernehmen.

2. Durch die Ereignisse in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres hat
sich die Situation recht gründlich geändert. Mir ging es nicht darum,
die Vergangenheit aufzuarbeiten, erst recht nicht darum Dir
unterschwellig irgendeinen Vorwurf zu machen, sondern darum es beim
"RESET" ein bisken besser zu machen.

3. Mit Jacqueline und Dir als Co-Leads war es ziemlich bequem für die
Community. Das ist Euer Verdienst. Über viele Dinge brauchten wir uns
"keinen Kopf" zu machen, weil Ihr sie "geräuschlos" erledigt habt.

Jetzt ist die Situation anders, und die Aufbruchstimmung, in der jeder
gefordert ist und sich verantwortlich fühlt, möchte ich ein wenig
perpetuieren.

Also: Keine Vorwürfe, schon gar nicht gegen Dich, sondern nur die
Überlegung, wie man den organisatorischen Rahmen verbessern kann.

Gruß
Michael





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