> Weiterer Vorteil ist, das der Kunde 'gezwungen' ist, die von uns gewuenschte 
> Adresse auf das Verbindungsinterface zu legen, und wir so zuverlaessig und 
> einheitlich die Verbindung ueberwachen koennen.

Ich bin der Meinung, da� Du in diesem Punkt irrst. Der Tunnel ist ein PtP-
Interface, der alles transportiert, was in ihn gelangt. Ob da nun ein via
�ber ein Gateway eingetragen ist, oder nicht.

Und es wird auch funktionieren, wenn die Kiste auf der anderen Seite die von
Dir als Gateway f�r das geroutete Netz eingetragene IP gar nicht zugewiesen
hat. Denn das IP-Paket was letztendlich �bertragen wird, kennt das Konzept
eines "Gateways" gar nicht, sondern enth�lt nur die Zieladresse im Kunden-
netz.

D.h. auch wenn ich meiner Seite des Tunnel nicht die von Dir zugedachte
IP-Adresse gebe, werde ich mein "eigentliches" Netz erreichen k�nnen, denn
der Router auf meiner Seite wird die Pakete normal routen.

Und aus dem selben Grund funktioniert der Weg auch umgekehrt ohne eine
Route auf "Eure" IP in dem /112-Netz. Denn am Ende des Tunnels bei Euch
kommen eh nur Pakete mit einer Ziel-IP an, ob die _logisch_ �ber den
Umweg eines Gateways in den Tunnel geraten sind, oder durch eine direkte
Route ist gar nicht zu erkennen, die Pakete sind die gleichen.

Gruss 
Michael

-- 
Michael Holzt, [EMAIL PROTECTED], [EMAIL PROTECTED], kju@IRCNet
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