Hi Michael,
Am Donnerstag, 19. Dezember 2002 10:49 schrieb Michael Holzt:
> > Weiterer Vorteil ist, das der Kunde 'gezwungen' ist, die von uns
gewuenschte
> > Adresse auf das Verbindungsinterface zu legen, und wir so zuverlaessig und
> > einheitlich die Verbindung ueberwachen koennen.
>
> Ich bin der Meinung, da� Du in diesem Punkt irrst. Der Tunnel ist ein PtP-
> Interface, der alles transportiert, was in ihn gelangt. Ob da nun ein via
> �ber ein Gateway eingetragen ist, oder nicht.
Hm. moeglicherweise, hab ich noch nicht in aller Konsequenz ausprobiert. Fuer
die Aussenanbindung zu uns ist das moeglicherweise egal, ich weiss nicht was
passiert, wenn man intern Tunnel benutzt und da etwas iBGP drueber fahren
will. Kaem evtl. aufs IGP an.
Wir richten auf unserer Seite eine Route der Art:
"ipv6 route 2001:638:500::/48 2001:638:0:500::500:2"
ein. Der Router findet dann als rausgehendes Interface fuer
2001:638:0:500::500:2 das Tunnelinterface und schiebt das Paket darein. Aber
du hast recht, die andere Seite packt dann das IPv6/IPv4-Paket aus und sollte
es tatsaechlich einfach weiterverarbeiten/-schicken.
> Und es wird auch funktionieren, wenn die Kiste auf der anderen Seite die von
> Dir als Gateway f�r das geroutete Netz eingetragene IP gar nicht zugewiesen
> hat. Denn das IP-Paket was letztendlich �bertragen wird, kennt das Konzept
> eines "Gateways" gar nicht, sondern enth�lt nur die Zieladresse im Kunden-
> netz.
>
> D.h. auch wenn ich meiner Seite des Tunnel nicht die von Dir zugedachte
> IP-Adresse gebe, werde ich mein "eigentliches" Netz erreichen k�nnen, denn
> der Router auf meiner Seite wird die Pakete normal routen.
>
> Und aus dem selben Grund funktioniert der Weg auch umgekehrt ohne eine
> Route auf "Eure" IP in dem /112-Netz. Denn am Ende des Tunnels bei Euch
> kommen eh nur Pakete mit einer Ziel-IP an, ob die _logisch_ �ber den
> Umweg eines Gateways in den Tunnel geraten sind, oder durch eine direkte
> Route ist gar nicht zu erkennen, die Pakete sind die gleichen.
In letzter Konsequenz hiesse das dann tatsaechlich, das es voellig egal
ist, wie das Paket in den Tunnel kommt, hauptsache es kommt rein.
Bleibt die Tatsache, das wir die Tunnel mit der von uns zugewiesenen
IPv6-Adresse ueberwachen wollen (mit ping). Obwohl wir eigentlich staendig
um richtige Eintraege bitten ist die 6bone registry dafuer etwas zu
ungepflegt. Anlegen sollte man die Interface-Adresse damit auf jeden Fall,
ansonsten kommt von uns evtl. irgendwann die Frage, warum der Tunnel nicht
laeuft :-)
Gruss,
Christian
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JOIN - IP Version 6 in the WiN Christian Schild
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