Hi,

On Thu, Dec 19, 2002 at 11:59:34AM +0100, Peter Bieringer wrote:
> und weiter afaik: Wenn allerdings Routingprotokolle ins Spiel kommen,
> dann dann kann es sein, da� der Link selbst ein Netz braucht, da
> durch "redistributed connected" diese Route selbst eingekippt wird -
> und wieder herausf�llt, wenn der Tunnel runterf�llt. Allerdings macht
> das eher bei ISDN oder WAN-Strecken Sinn, denn mir ist nicht bekannt,
> da� �ber IPv6-Tunnel keep-alives geschickt werden und ein Router
> merkt, da� der Tunnel im Eimer ist.
> 
> Gert, lieg ich da richtig?

Jein.  *Alle* (Link-State-)Routingprotokolle schicken "Hellos" ueber den
Link, um zu erkennen, wenn das Interface nimmer Ende-Ende funktioniert.

"Keepalive-Pakete" auf Tunnels (die dann zu einem "interface tunnel0 is down"
fuehren koennten) gibt es ueblicherweise nicht.

Das nuetzliche an den Transitnetzen auf Tunnels oder Serials ist primaer,
dass man beim Ausfall des Routings auf der anderen Seite trotzdem noch
hop-by-hop draufkommt (weil "connected" eben staerker ist als alle potentiell 
verwirrten OSPF- o.ae.-Routen).  Deswegen nehmen wir im Backbone und auf
Kundenleitungen mit dynamischem Routing Transitnetze.

Auf statisch gerouteten Interfaces macht's primaer Arbeit fuer die 
Verwaltung, deshalb machen wir das nicht...

Gert Doering
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