VAART-bericht van: Peter Janssens <[email protected]>

Moselschiff schreef:

Lieber Peter,
Du hast teilweise recht, das MS Mosel wird wenig bewegt.
Aber, wir haben ein neues Attest gemacht bis 2016.
Wenn ich das Schiff für 90 000 oder 120.000 Euro an einen Polen oder Bulgaren 
verkaufe und dem sage, schau mal, hier kannst Du im Jahr 30 Reisen von Trier 
nach Neuver Maison machen, du müßt nur für 3 Euro fahren, dann ist diese 
Tonnnage weg. Dann macht die nicht mehr ein anderes Schiff. In weniger als drei 
Jahren hat der sein Schiff bezahlt. Du weist, wie wenig Personal man hier oben 
braucht. Ein Bulgare 40 Jahre alt, seine Frau und der Sohn oder die Tochter, 
die gehen 2 mal im Monat zu Aldi für 150 Euro und deren Monat ist gelaufen.

Stimmt alles, aber damit wird es interssant und zeigt genau was im Schiffahrt Spielt. Jetz lassen Sie den Mosel auch nicht Fahren weil das nur gelt kostet, Verschrotten aus eigenem wegen tun Sie auch nicht und Sie sind anscheinend ind die Lage um die Mosel nicht billig zu Verkaufen. Hatt auch kein Sinn, auch Sie bekommen den eigenem Schiff den als Konkurenz auf dem markt. Warum soll die ganze Schiffart nun Zahlen für das jenigen was die einzelen nach lassen ? Wenn ich zahlen soll wil ich auch renditen sehen und genau dass fehlt an diesem Plan. FÜr so weing möglich die meiste Aktiven tonnen weg, Schiffe die rund um die Uhr fúr alle Preizen jedem Ladung wegfahren, Schiffe die die Überkapaziteit verursachen, und das sind nicht die Schiffe die nie oder fast nie fahren.Un d es stimmt wenn es rendiert können/ gehen sie viielleicht auch wieder mit die Mosel fahren, aber für gesundes konkurenz habe ich keine angst.



Eigentlich solltest du dankbar sein, wenn ich so wenig fahre, wenn ich den 
andern so wenig Ladung weg nehme
Dankbar, dass ich das Schiff nicht für so wenig Geld auf den Markt werfe. Ich könnte es, das Schiff hat mich 27 Jahre gut ernährt.




Wen Sie meine dass das geht sollen Sie das vor allem tun, aber auch Sie rechenen und auch Sie wissen das es am ende billiger ist um die Mosel an land zu halten.






Weist Du, alle Ladung zusammen ist ein großer See und alle Schiffe zusammen 
sind Pumpen.
Da ist es egal, an welcher Stelle ein Schiff Ladung abpumpt.
Sei allen dankbar, die fahren könnten und es nicht tun.
Sonst wäre Deine Not noch größer.




Die jenige die es nun nicht tun wissen das bei diesem Frachtrate etwas passiert sie ausgefahren sind. Dagegen haben die hoch Verschuldete Schiffe ein frei Brief bekommen, und das endet erst wen da zu wenig Schiffe sind, oder den frei Brief abgenommen wird






Zugegeben, ich hatte Glück gehabt.
Glück gehabt, dass ich der Versuchung widerstanden habe, mein MS Mosel gegen 
einen neuen zu tauschen.
Vor vier Jahren, meinst Du nicht dass die Makler mir das MS Mosel für 500.000 
in Zahlung genommen hätten um mir für 4 Millionen einen neuen zu verkaufen. Den 
Silence hätte ich auch noch verkaufen können in der Zeit für gutes Geld. Das 
ist doch die Größe wo alle sagen, die würde noch gebraucht.
Ich habe Glück gehabt.




Ich hoffe dass es kein Glück war sondern gesundes Verstand.






Vielleicht sehe ich es daher etwas klarer.
Im Moment wird Geld vernichtet in der Binnenschifffahrt, es wird zuviel 
Arbeitskraft gebunden für die vorhandene Ladung. Es wird zuviel Kapital 
eingesetzt für die vorhandene Ladung.
Natürlich müssen die Banken in den Niederlanden die Hosen runterlassen, müssen 
bekennen, dass sie abschreiben müssen.
Sie dürfen nicht den Markt verfälschen und für die Bunkerrechnung garantieren, 
sie dürfen nicht die Tilgung aussetzen, sie dürfen nicht die Zinsen aussetzen, 
sie müssen zwangsvollstrecken, wenn der Eigner seinen Vertrag nicht erfüllt.
Diese Millionen, die dann abgeschrieben sind, fließen uns, dem Gewerbe zu.
Danach fangen neue Leute, Du, er, egal wer an, mit einem 5 Millionenschiff zu 
fahren und haben nur 2,5 dafür bezahlt.
Damit ist das Problem immer noch nicht gelöst, dass es zu viele Schiffe gibt. 
Die Leute, die mit 2,5 Millionen starten an Stelle von 5 Millionen können doch 
wieder billiger fahren, weil sie weniger Belastung haben.




Ich hoffe und vor allem denke das die Leute die da mit anfangen Gewinn machen wollen und sollen. Ich habe da keine angst vor. ( mehr eigenes Geld und damit mehr zu verlieren, keine Hilfe und Schiff die im Wert runter gehen)




Lieber Peter Janssen, allein was übrig bleibt ist doch, unsere Kapazität 
radikal zu reduzieren und aufhören mit dem Gerede, kleine Schiffe und 
Kempenare, jeder entscheidet doch selbst, ob eine angebotene Sloopmöglichkeit 
angenommen wird.


Reduzieren geht auch durch nur fúr kostendekkende Frachten zu Fahren. Es ist Krise und jedem soll seine Verlusste nehmen, besser eine Reise für 2 Euro als zwei für einem. Reduzieren geht auch durch die Schiffe die eigentlich vor den Konkurs stehen aus dem Fahrt zu nemen.





Nach einer Sloopaction wirst Du wieder prächtig arbeiten und leben können.




Aber dann ist die Krisen schon längst vorbei und dan ist das wieder anlass wieder neu zu bauen. Die Verlader heben Vorteil an einem übercapaziteit, und es ist einem Illusion zu denken dass dem Angebot im Gleich gewicht bleibt. So lange wir selbst nicht rechnen und vor allem nach dem Nachbar Gucken ändert sich nichts und haben wir durch einem Verschrottung wie Sie sich vorstellen am ende die Klein Schiffart verloren und dass alles auf dem Weg nach dem folgende Krise, woh ist dass Gewinn?





Sei doch einmal Dein nächster, denke doch einmal an Dich selbst.
Wir können auch aus den anderen Wirtschaftszweigen lernen. Ab heute verkauft 
die Discounterkette Penny bei und ein halbes Pfund Butter für 90 Cent, am 
Samstag noch 1,09 Euro.
Lidl und Aldi und Norma werden nachziehen.
Es sind zu viele Geschäfte in den letzten Jahren gebaut worden. Der Preiskampf 
tobt.
Der Unterschied???????
Wir 5000 Partikuliere in Europa leiden persönlich, wir arbeiten bis zum 
umfallen und stehen danach mit nichts mehr da.




Und wen wir nicht lernen (wollen) und die alte Wegen folgen is die einstgste weg aus diesem Karuzell das man seinem selbständigkeit aufgibt.






Bei Lidl&Norma&Aldi&Penny verliert die Masse Geld, die Eigentümer, die nie 
selbst vor Ort Tag und Nacht arbeiten, es verlieren vielleicht auch noch die Banken.
Die Verluste werden sozialisiert, auf den Schultern aller verteilt.
Unser Schulden werden aber nur auf unseren Schultern verteilt.
Deshalb müssen wir uns mehr anpassen als andere groüße anonyme Unternehmen.

Lieber Peter Janssen, versuche das beste für Dich zuz machen, plädiere dafür, 
dass Dir Konkurrenz genommen wird. Nur ein totes Schiff ist ein gutes Schiff.
Mit den besten Groeten.
Hans-Peter Duhr








Peter


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