VAART-bericht van: "Moselschiff" <[email protected]>
Lieber Peter, Du hast teilweise recht, das MS Mosel wird wenig bewegt. Aber, wir haben ein neues Attest gemacht bis 2016. Wenn ich das Schiff für 90 000 oder 120.000 Euro an einen Polen oder Bulgaren verkaufe und dem sage, schau mal, hier kannst Du im Jahr 30 Reisen von Trier nach Neuver Maison machen, du müßt nur für 3 Euro fahren, dann ist diese Tonnnage weg. Dann macht die nicht mehr ein anderes Schiff. In weniger als drei Jahren hat der sein Schiff bezahlt. Du weist, wie wenig Personal man hier oben braucht. Ein Bulgare 40 Jahre alt, seine Frau und der Sohn oder die Tochter, die gehen 2 mal im Monat zu Aldi für 150 Euro und deren Monat ist gelaufen. Eigentlich solltest du dankbar sein, wenn ich so wenig fahre, wenn ich den andern so wenig Ladung weg nehme. Dankbar, dass ich das Schiff nicht für so wenig Geld auf den Markt werfe. Ich könnte es, das Schiff hat mich 27 Jahre gut ernährt. Weist Du, alle Ladung zusammen ist ein großer See und alle Schiffe zusammen sind Pumpen. Da ist es egal, an welcher Stelle ein Schiff Ladung abpumpt. Sei allen dankbar, die fahren könnten und es nicht tun. Sonst wäre Deine Not noch größer. Zugegeben, ich hatte Glück gehabt. Glück gehabt, dass ich der Versuchung widerstanden habe, mein MS Mosel gegen einen neuen zu tauschen. Vor vier Jahren, meinst Du nicht dass die Makler mir das MS Mosel für 500.000 in Zahlung genommen hätten um mir für 4 Millionen einen neuen zu verkaufen. Den Silence hätte ich auch noch verkaufen können in der Zeit für gutes Geld. Das ist doch die Größe wo alle sagen, die würde noch gebraucht. Ich habe Glück gehabt. Vielleicht sehe ich es daher etwas klarer. Im Moment wird Geld vernichtet in der Binnenschifffahrt, es wird zuviel Arbeitskraft gebunden für die vorhandene Ladung. Es wird zuviel Kapital eingesetzt für die vorhandene Ladung. Natürlich müssen die Banken in den Niederlanden die Hosen runterlassen, müssen bekennen, dass sie abschreiben müssen. Sie dürfen nicht den Markt verfälschen und für die Bunkerrechnung garantieren, sie dürfen nicht die Tilgung aussetzen, sie dürfen nicht die Zinsen aussetzen, sie müssen zwangsvollstrecken, wenn der Eigner seinen Vertrag nicht erfüllt. Diese Millionen, die dann abgeschrieben sind, fließen uns, dem Gewerbe zu. Danach fangen neue Leute, Du, er, egal wer an, mit einem 5 Millionenschiff zu fahren und haben nur 2,5 dafür bezahlt. Damit ist das Problem immer noch nicht gelöst, dass es zu viele Schiffe gibt. Die Leute, die mit 2,5 Millionen starten an Stelle von 5 Millionen können doch wieder billiger fahren, weil sie weniger Belastung haben. Lieber Peter Janssen, allein was übrig bleibt ist doch, unsere Kapazität radikal zu reduzieren und aufhören mit dem Gerede, kleine Schiffe und Kempenare, jeder entscheidet doch selbst, ob eine angebotene Sloopmöglichkeit angenommen wird. Nach einer Sloopaction wirst Du wieder prächtig arbeiten und leben können. Sei doch einmal Dein nächster, denke doch einmal an Dich selbst. Wir können auch aus den anderen Wirtschaftszweigen lernen. Ab heute verkauft die Discounterkette Penny bei und ein halbes Pfund Butter für 90 Cent, am Samstag noch 1,09 Euro. Lidl und Aldi und Norma werden nachziehen. Es sind zu viele Geschäfte in den letzten Jahren gebaut worden. Der Preiskampf tobt. Der Unterschied??????? Wir 5000 Partikuliere in Europa leiden persönlich, wir arbeiten bis zum umfallen und stehen danach mit nichts mehr da. Bei Lidl&Norma&Aldi&Penny verliert die Masse Geld, die Eigentümer, die nie selbst vor Ort Tag und Nacht arbeiten, es verlieren vielleicht auch noch die Banken. Die Verluste werden sozialisiert, auf den Schultern aller verteilt. Unser Schulden werden aber nur auf unseren Schultern verteilt. Deshalb müssen wir uns mehr anpassen als andere groüße anonyme Unternehmen. Lieber Peter Janssen, versuche das beste für Dich zuz machen, plädiere dafür, dass Dir Konkurrenz genommen wird. Nur ein totes Schiff ist ein gutes Schiff. Mit den besten Groeten. Hans-Peter Duhr > > > VAART-bericht van: Peter Janssens <[email protected]> > > Moselschiff schreef: >> >> Beste lezers, >> >> Es freut mich, dass es offenbar gelungen ist, eine Diskussion auf den Weg zu >> bringen. Es würde mich freuen, mich den Forumteilnehmer vor zu stellen. >> Manche glaubten, ich würde aus der Postion eine Neubauschiffers die >> alten Schiffe verschwinden lassen wollen. Auch wollen wir nicht Tag und Nacht >> fahren, auch selten an Wochenenden, auch selten im Winter. >> Ich betreibe seit 27 Jahren mein MS Mosel mit 1950 ts, Baujahr 1892. Dabei >> habe ich 5 Millionen Tonnen Zand en Grindt von op de Moussel binnen Frankrijk >> (met special Cabotagevergunning tot de dereguliering) en van Frankrijk naar >> Luxemburg gevaaren. >> Ich habe dabei auch 20.000 Euro Sloopbeijdraag für die letzte Sloopaktion in >> den Pott gezahlt, mit Freude, weil es mir viele Konkurrenz vom Hals gehalten >> hat. >> Seit 7 Jahren haben wir noch das MS Silence, 960 ts, ex Odalisk, und haben im >> letzten Jahr damit 10 Reisen auf Rijn en moussel gevaaren en enkele weeken en >> de baggerij op da Saar. >> Wir waren damit zufrieden, Kapitalkkosten für die Bank haben wir seit Jahren >> nicht mehr. >> Wir fahren sehr wenig, auch das ist ein Solidarbeitrag für das Gewerbe. Wir >> haben keine schlechte Frachten gefahren, wir haben den Markt hoch gehalten. >> Letzte Reise Frouard Gelsenkirchen 10 Euro mit 750 ts. Wir sind niemand in >> den >> Rücken gefallen. >> In diesem Jahr werden wir nicht vor dem Sommer fahren gehen, wir brauchen nur >> das Geld zum Essen und etwas für die Verzekering, mehr nicht. >> Natürlich würde ich von einer Sloopaction profitieren. Soll es sie aber >> deshalb nicht geben????? >> > > > >> >> >> Hans-Peter Duhr >> >> >> >> >> > > > > Es geht hier nicht um profitieren, aber um was es die Schiffart bringt. > Wenn de Mosel verschrottet werd, bringt es nichts weil das Schiff noch kaum > von seinem Platz komt. Für die Silence gilt das es hier einem Schiff geht im > grosse welchem nicht mehr gebaut wird un wo keinem überkapaciteit ist. Uns so > sind da nog vielen Schiffe mit certificat die kaum nog fahren. Wenn es > Schiffe währe (Baujahr spielt keine Rolle) die nog vol an das Geschäft > beteiligt sind ( X ton/ km im Jahr) haben sie recht aber den is das kaum auf > zu bringen. Wie jetz vorgestellt zahlen wir für etwas und profitieren erst > nach dem Krisen auf dem weg zum nächsten. > > > > > Peter > * Hoe denk je over het Crisisberaad? www.vaart.nl/peiling * Het adres voor reacties en nieuwe berichten: [email protected] * Afmelden op: [email protected] met tekst: unsubscribe VAART-L
