Hallo Herr Graubner, >vornweg: Nach meinem letzten eher zufälligen Test vermute ich gar nichts >mehr -- ich fürchte nur noch, dass eine Erfahrung, die ich vom PDFMaker >kenne, auch hier zutreffen könnte: Für die Produktmanager und Softwerker, >die für PDFMaker, AdobePDF-Druckertreiber etc. zuständig sind, sind >Geschwindigkeitsoptimierungen kein vordringliches Thema.
damit dürften Sie (leider) recht haben. >Zeitraubend wird geprüft, wenn der Druckertreiber "Adobe PDF" (alias >"Acrobat Distiller") einfach nur eine PS-Datei schreiben soll. (Weil in >diesem Moment, so war mein Verdacht, als Endziel der Arbeit die Ausgabe auf >einem realen PS-Drucker angenommen wird.) Konnte der Druckertreiber jedoch >wissen, dass das Endziel PDF ist (weil der Prozess über die Routine >"Speichern als PDF" angestoßen wurde), bleiben die EPS-Daten ungeprüft (und >entsteht die TPS-Datei entsprechend schneller). Jetzt verstehe ich, was wie Sie das meinten. Ich verstand Ihr "prüft zeitraubend/prüft nicht" immer nur bezogen auf den Vorgang "Drucken in Datei" und nicht als Unterschied zwischen "Drucken in Datei" und "Sichern als PDF". So gesehen, könnte das eine Rolle spielen. > > Ich wiederhole mich zwar, aber das kann der > > Treiber garnicht, da beim Druckertreiber keine > > Infos zu Live-Transparenzen mehr ankommen bzw. in > > Form von pdfmarks (die der Treiber nicht > > verarbeitet) oder von programm-spezifischen > > Kommentaren (wie bei AI-EPSen), die der Treiber nicht > > verarbeiten kann. > >Genau diese Intelligenz aber hatte ich dem "Adobe PDF"-Druckertreiber >unterstellt. Zuviel des Guten gedacht. ;-) >Schließlich ist der "Adobe PDF"-Druckertreiber kein >"gewöhnlicher" Druckertreiber, der (ausschließlich) auf die Standard-Engine >im Betriebssystem für das Erstellen von PostScript-Druckerdaten zurückgreift >(dass da mehr passiert belegen die unterschiedlichen Zeiten für die >Generierung der (T)PS-Datei). Der "Adobe PDF"-Druckertreiber nutzt aber die Standard-Engine des Betriebssystems. Zur Erklärung: bis Win2000 gab es zwei PS-Treiber, den von MS uind den von Adobe (AdobePS). Der AdobePS-Treiber mußte explizit installiert werden, entweder nach einem Download (psU106de.exe, Stand 2002) von der Adobe Website oder indem man Acrobat Distiller installierte. Seit WinXP gibt es nur noch den AdobePS-Druckertreiber, MS hat seinen eigenen entfernt und den AdobePS-Treiber in XP integriert (Zusammenarbeit MS-Adobe). > > Meine Vermutung ist, daß beim Weg über den > > Druckertreiber erst die jeweilge Seite in das > > PS-File geschrieben wird und anschließend die > > benötigten PDFmark-Befehle generiert werden. > > Beim "Sichern als PDF" scheinen deutlich > > effizientere Mechanismen zum Tragen zu kommen > > (ist ja auch später programmiert worden und kann > > direkt auf die FM-Objekte zugreifen). > >Da in beiden Fällen (Drucken in PS-Datei und Speichern als PDF) eine >PostScript-Datei (mit Dateinamenerweiterung PS bzw. TPS) erstellt wird, die >völlig identisch sind, gehe ich davon aus, dass auch beim "Speichern als >PDF" der Druckertreiber "Adobe PDF" (alias "Acrobat Distiller") die PS-Datei >schreibt. Das ist auch richtig. Aber trotzdem kann der Druckertreiber aus FM evtl. effizienter angesteuert werden. Die Druck-Routinen in FM dürften recht alt (und somit langsam?) sein. Das "Sichern als PDF" kann einfach besser/effizienter programmiert sein. Letztendlich - nach Ausräumen eines Mißverständnisses auf eminer Seite - liegen wir garnicht soweit auseinander. >PS: Es gibt Leute, die haben die Acrobat-Vollversion und setzen dennoch den >von mir gepflegten PDF-T-Maker ein -- weil er das, was er macht, erheblich >schneller als der PDFMaker erledigt. Muß ich mir mal ansehen. Viele Grüße Stephan Will _______________________________________________ Talk mailing list [email protected] http://lists.framemaker.de/mailman/listinfo/talk
